05.11.2009


2007 - AUF GUT GLÜCK!

 
Foto:Henkel
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Der Volksmund sagt: „Man spürt selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war.“
 
Der Jahreswechsel bzw. Start in ein jungfräuliches Jahr 2007 ist Anlass genug für ein paar gute Wünsche für die kommenden zwölf Monate, aber auch ein kleines Resümée der vergangenen Zeit. Man wünscht sich Glück im neuen Jahr. Dass alles gut läuft rund um Beruf, Gesundheit und natürlich in der Liebe – vielleicht ereignet sich sogar eine glückliche Fügung. Gleichzeitig stellt man sich zwangsläufig die Frage: „Hatte ich im letzten Jahr Glück? Und vor allem: Habe ich das Glück überhaupt erkannt, als es bei mir angeklopft hat? Dazu muss man sich erst einmal ein "Glücksbewusstsein" schaffen, um überhaupt zu erkennen, wann man wirklich glücklich war. Was ist Glück überhaupt? Ist es ein unbeschwerter Sonntagnachmittag, den man mit seinem Partner im Bett vertrödelt oder sind es doch die sechs Richtigen auf dem Lottoschein? Soviel ist mal klar: Glück ist so individuell wie der dem es wiederfährt.

Manche hängen allerdings so sehr am Glück, bzw. haben panische Angst, es zu verpassen. Wieder andere fordern es heraus. Doch die meisten sind sich einig: Wer Glück hat, der erlebt die schönen Seiten des Lebens. Glück ist begehrenswert – doch Glück ist kaum zu fassen...

Fast die Hälfte aller Bundesbürger glaubt allerdings an beeinflussbare Schicksalsfügungen. Nicht das Glück etwa planbar oder kalkulierbar wird - aber ein wenig nachhelfen möchte man schon gerne. Immerhin ist der eine oder andere bereits glücklich, wenn er zumindest kein Pech hat.

So wie eine schwarze Katze, die von Links kreuzt und eine angelehnte Leiter unter der man hindurchgeht Pech bedeuten, gibt es ausgesprochene Glückssymbole – sogenannte Talismane. Sie sollen das Schicksal positiv beeinflussen können. Interessanterweise ist es egal, in welchem Kulturkreis jemand aufgewachsen ist oder welcher Religion er angehört: Überall auf der Welt glauben die Menschen an die heilsbringende Wirkung von Talismanen.
Wir von der womensnet-Redaktion haben deshalb den Jahresbeginn zum Anlass genommen, genau hinzuschauen, welche Talismane wer in welchem Land mit sich trägt, um das Glück einzufangen oder zumindest das Pech auszusperren.
 
Foto:Henkel
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Skarabäus (Ägypten)
Die antiken Nilbewohner brachten den „heiligen Mistkäfer“ in Verbindung mit Schöpfung, Zeugung, Weisheit, Erneuerung und Unsterblichkeit. Die Rolle als Talisman erhielt er durch die Fehlinterpretation seines Verhaltuns: Der Mistkäfer rollt mit den Hinterbeinen kleine Mistkugeln über den Boden, um sie an geeigneter Stelle zu vergraben. Nach einiger Zeit schlüpfen die jungen Käfer aus den Eiern, die das Weibchen in die Kugel gelegt hat. So glaubten die Ägypter, dass der Käfer aus der Erde wiedergebohren wurde – somit also unsterblich war.
 
 
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Peperoni (Italien)
Als die Italiener nach der Entdeckung Südamerikas das erste mal Peperoni zu Gesicht bekamen, stellten sie eine frappierende Ähnlichkeit mit dem antiken Glücksbringer, dem Ochsenhorn, fest. Kurzerhand übernahm man die Peperoni als Talisman, da sie wesentlich leichter zu transportieren war. Peperonischoten schützen vor dem bösen Blick und Amulette aus Gold, Silber aber auch Plastik wurden in Peperoniform gebracht. Besonders bei Glücksspielern ist dieser Talisman beliebt. Noch heute sieht man sie am Roulette-Tisch ihre Peperoni-Amulette küssen oder hoffnungsvoll reiben.
 
 
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Vierblättriges Kleeblatt (Deutschland)
Allein seine Seltenheit macht das vierblättrige Kleeblatt zu Glücksfall. Dies mag der Grund dafür sein, dass das Kleeblatt seit jeher eine besonders magische Kraft ausstrahlt. In einem Sprichwort heißt es: „Ein Blatt für Ruhm, ein Blatt für Reichtum, ein Blatt für einen treuen Liebhaber und schließlich ein Blatt für eine glänzende Gesundheit.“ Manche schwören darauf, dass man ein solch seltenes Exemplar im Schuh tragen sollte, damit es Glück bringt. Andere wiederum behaupten, dass es seine Wirkung erst zwischen den Buchseiten einer Bibel entfalten kann.
 
 
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„Maneki neko“ – die winkende Katze (Japan)
Die winkende Katze der Japaner ist sogar ein Talisman in zwei Glücks-Varianten: Hebt sie die linke Pfote, dann fordert sie mit dieser winkenden Geste den Kunden auf, das Geschäft oder das Haus zu betreten. Hebt sie hingegen die rechte Pfote, so zieht sie den Wohlstand ins Haus.
 
 
 
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Rosenkranz (ursprünglich Indien)
Der Rosenkranz gelang von Indien über Tibet, China und Persien schließlich bis nach Europa. Oft diente er als Amulett für Gebete an die Schutzgötter. In der christlichen Geschichte spielte der Rosenkranz schließlich als Gedächtnishilfe beim täglichen Gebet eine Rolle. Die Perlen am Rosenkranz halfen dem Büßer oft, die richtige Anzahl der „Ave Maria“ zu zählen, ohne den „Faden zu verlieren“.
 
 
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Hufeisen (antikes Europa)
Die Bedeutung des Hufeisens als Glücksbringer basiert auf der hohen Wertschätzung des Pferdes, das seit jeher Kraft und Stärke verkörpert. Nachdem das Pferdebeschlagen von den Griechen erfunden wurde, entwickelte sich das Hufeisen bei fast allen Völkern zu einem Glücksbringer, da es das wertvolle Pferd schützte. Früher wurde oft ein Hufeisen an dem Mast eines Schiffes befestigt, um eine sichere Fahrt zu garantieren. Außerdem glaubt man, dass Hufeisen sollte in jedem Haus an der Wand oder an der Tür hängen und zwar mit der offenen Seite nach oben, da sonst angeblich das Glück herausfällt.
 
 
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Schornsteinfeger (Deutschland)
Früher galt es als Katastrophe für den Haushalt, wenn der Kamin verstopft war oder schlecht zog, denn dann konnte das Essen nicht mehr zubereitet werden und es wurde kalt im Haus. In einer solchen Situation brachte der Kaminkehrer die Rettung. Er säuberte den Kamin und es war wieder möglich, zu kochen und zu heizen. So brachte er das „Glück“ zurück. Heute bringt es auch Glück, sich an einem Schornsteinfeger zu reiben oder den goldenen Knopf (ersatzweise die Jacke) zu berühren.
 
 
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Glücksbringer aus Guatemala
Dieser Talisman ist besser bekannt als Sorgenpüppchen: Ursprünglich stammt das Sorgenpüppchen aus Südamerika. Nach einem überlieferten Mythos, erzählt man den sechs bis zwölf Sorgenpüppchen abends vor dem Schlafengehen alle Sorgen und Wünsche, legt sie im Sack verstaut anschließend unter das Kopfkissen und über Nacht lösen sich all die Sorgen in Wohlgefallen auf.
 
 Die Sorgenpüppchen gibt es online zu bestellen
 


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